The Loops
Während die Winterthurer früher als bodenständige Funker auftraten, drehen sie mit ihrer neuen Scheibe die Zeit in die Gegenrichtung. „But the birds“ ist ein frisches Retro-Rock-Album mit Songs, deren Linien uns noch im Schlaf verfolgen.
«But the birds kommt aus der Tiefe. Wir haben zurückgeschaut, nach vorne geblickt und an den Klängen der Gegenwart festgehalten», erklärt Leadsänger Claudio Landolt. In einem einzigen Tag nahm die Band 11 Lieder auf, welche als energiegeladene Momentaufnahme nichts an der gewünschten Direktheit und Authentizität eines modernen Rock-Albums einbüssen.
«Wir wollen eigentlich einfach nur Musik machen zu der man tanzen, weinen oder Liebe machen kann». Obwohl noch vereinzelte Lieder an ihre Funkwurzeln erinnern (Swimming Pool, Pretty Pity), wird der Gesamtsound von The Loops klar von modern verarbeiteten 60er-Rock-Elementen dominiert. Die Band jongliert mühelos mit psychedelischen und beatgeprägten Arrangements.
Sänger- und Stilwechsel
Im Jahr 2007 wechselten The Loops die Stimmbänder. Für den früheren Sänger David Salzberg sprang Claudio Landolt ans Mikrofon und veränderte mit seiner rauchigen Kehle den Klang der Band bis auf die Ebene der Arrangements. But the birds hat somit Debut-Charakter. Durch die raue Stimme des Glarners hat sich die Band auf But the birds dem steinigen Rock zugewendet und dem verspielten Funk ein Abschiedsbrief hinterlassen. Die neue Formation arbeitete mehr als ein Jahr lang an dem Material, welches jetzt auf dem neuen Album erschienen ist.


